1. Mitgliederversammlung mit Filmbericht über Island

Immer handschriftlich – Erbrecht – Höferecht – Dr.Harupa

Erbrecht und Höferecht

Erbrecht und Höferecht

Vortrag von Rechtsanwalt und Notar a.D. Dr. Harupa

Zu diesen Themen hatte die Senioren-Union Kreisvereinigung Verden Rechtsanwalt und Notar a.D. Dr. Ekkehard Harupa eingeladen. Vorsitzender Karl-Heinz Ahrendt konnte viele Zuhörer, unter ihnen auch zahlreiche Landwirte, begrüßen. Nachfolgend kann nur im allgemeinen auf die umfangreichen Ausführungen eingegangen werden.

Mit dem Tod einer Person (Erbfall) geht deren Vermögen (Erbschaft) als Ganzes auf eine oder mehrere Person (Erben) über. Dabei machte Dr. Harupa deutlich, dass die gesetzliche Erbfolge immer dann eintrete, wenn der Verstorbene (Erblasser) kein Testament hinterlassen oder keinen Erbvertrag abgeschlossen habe. „Diese Art ist eine Einschränkung von persönlichen Freiheiten, und daher ist es wichtig, dass immer dann ein Testament errichtet werden sollte, um Überraschungen zu vermeiden", so Dr. Harupa. Dieses müsse stets eigenhändig mit der Hand niedergeschrieben und mit Vor- und Zunamen unterschrieben sein. Ein mit dem Computer oder der Schreibmaschine geschriebenes Testament sei unwirksam. Auch der Ort mit Datum müsse angeführt werden, da sonst Zweifel an der Gültigkeit des Testaments bestehen könnten, z.B. nicht klar sei, ob ein anderes Testament jünger sei, denn nur ein jüngeres hebe ein älteres auf. „Dann, so Dr. Harupa, spricht man von einem privaten Testament, während ein öffentliches Testament bei einem Notar abschlossen wird."

Das sogenannte Höferecht gehöre zum landwirtschaftlichen Sonderrecht und müsse im Grundbuch auf der Vorderseite eingetragen sein. Es sorgt dafür, dass der land- oder forstwirtschaftliche im Erbfall nicht zerstückelt werde. Nach dem Höferecht gebe es dann nur einen einzigen Haupterben. Auch wenn Geschwister oder weitere Miterben vorhanden seien, werde ihr Erbrecht auf einen Geldanspruch als Abfindung für das Erbe eingeschränkt. Eine Aufhebung des Höferechts könne nur durch das Landwirtschaftsgericht erfolgen. Dies werde angenommen, wenn eine Betriebsstilllegung erfolgte oder der land-wirtschaftliche Charakter des Hofes in Frage gestellt sei bzw. bei Feststellung des Einheitswertes durch das Finanzamt sich dieser auf unter 10.000 Euro ermäßigt habe.
Zum Abschluss der Veranstaltung, bei der noch viele Fragen beantwortet werden konnten,machte Karl-Heinz Ahrendt auf einen weiteren Termin aufmerksam, bei dem die steuerlichen Folgen eines Erbfalles behandelt werden. Am Mittwoch, 16. November um 19 Uhr werde der Steuerberater Dipl. Finanzwirt (FH) Lutz Bauche im Borsteler Hof, Verden-Borstel zu diesem Thema informieren. Weitere Termine sind auf der Internetseite  www.senioren-union-landkreis-verden.de ersichtlich.

Erbrecht und Höferecht

Hafenstadt Emden Ziel der Senioren

Emden

Emden war das Ziel

In der Reihe ihrer Informationsfahrten besuchte die Senioren-Union Kreisvereinigung Verden die Hafenstadt Emden.
Erster Besichtigungsort war die Kunsthalle, die 1986 von Henri Nannten, dem Gründer und langjährigen Chefredakteur des STERN und seiner Ehefrau Eske ins Leben gerufen wurde. Henri Nannen stellte seine umfangreiche Kunstsammlung zur Verfügung, die dann im Jahr 1997 durch eine Schenkung von Otto van de Loo von ca. 200 Werken erweitert wurde.

Mit einer Ausstellung " Glasnost , Die neue Freiheit der der sowjetischen Maler"

erinnert die Kunsthalle bis zum 25.September 2011 an das 25-jährige Bestehen dieser Einrichtung.
Historie und Gegenwart erfuhren die Teilnehmer des ehemaligen Feuerschiffes Amrumbank,

das seit 1917 als schwimmender Leuchtturm unter dem Namen „Elbe 1″auf mehreren Positionen in der Nordsee im Einsatz war.
Seit 1984 hat das Schiff seinen festen Liegeplatz im Emder Delft  
und wird seitdem als Museum und Restaurant genutzt.


Der Autoport mit dem Import und Export von Neufahrzeugen war das nächste Ziel der Senioren Gruppe.
Dort besteht eine Stellfläche für ca. 35000 Autos. Allein im 1. Halbjahr 2011 wurden im 
Emder Hafen 630000 Fahrzeuge umgeschlagen,
eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 12%.

Mit der Firma Bard Der Offshore-Windpark „BARD Offshore 1“ ist ein in Bau befindlicher
Offshore Windpark der BARD Engineering GmbH in der Nordsee.

Es handelt sich dabei um den ersten kommerziellen Windpark in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee.
Anfang Dezember 2010 ist erstmals Strom von den ersten aufgestellten Windenergieanlagen ins Netz eingespeist worden.


siehe auch einen Bericht in in der monatlich erscheinenden Broschüre  –>   ALLERdings

Emden

Besuch im Klimahaus AK

Besuch Klimahaus Bremerhaven

                                                  

Die Senioren-Union Kreisvereinigung Verden durchwanderten im Klimahaus Bremerhaven entlang des 8. Längengrades Ost die Klimazonen.

Schwitzen, frieren, staunen – die spannendste Weltreise durch die Klimazonen unserer Erde begann über die schroffe Landschaft der Schweizer Alpen auf die regenreiche Insel Sardinien und über das Mittelmeer nach Afrika.

Auf 5000 qm durchwanderten die Senioren vielfältige Klimazonen mit extremen Temperaturen, wie sie z.B. in Niger, Kamerun, Samoa, Antarktis

und Alaska vorkommen. So konnte man im dortigen Sommer in der Antarktis Schnee anfassen oder im Winter die Schwüle Samoas spüren, und den Alltag der dort lebenden Menschen erfahren.

 

Die Reise führte dann durch das Wattenmeer, machte Halt auf der Hallig Langeness 

und endete schließlich wieder in Bremerhaven.

Einen Rückblick in die Klimavergangenheit der Erde, Einblicke in die Gründe für den begonnenen Klimawandel und einen Ausblick auf mögliche Szenarien für die

Zukunft konnten die Teilnehmer erhalten. Konkrete Beispiele für den Alltag und ausführliche Informationen für die technischen Möglichkeiten zur weltweiten

Reduzierung der Treibhausgase zeigen:  Klimaschutz ist machbar!